Gut Heimendahl – Rückkehr unter neuer Veranstaltungsleitung
Geboten wurde wie sonst auch ein Reiterturney der bergischen Lehensritter und natürlich gab es eine Feldschlacht.
Mit dabei waren Marcus von Havenburn, Katharina von Kempen (als Tagesgast), Rheinhold von Krinvelde, sowie Gremplerin Anna.
Das Lager

Der Lageraufbau fand wie immer am Donnerstagnachmittag statt. Diesmal standen wir aber nicht an unserem angestammten Platz. Die Heerlager und Händler wurden in konzentrischen Kreisen rund um die zentrale Eiche in der hinteren Wiese platziert. Insgesamt ein interessantes, gelungenes Konzept. Wir ließen uns Zeit, es gab ja lediglich drei Zelte aufzubauen. Zum ersten Mal bauten wir hier Annas neuen Markt-Normannen auf. Der alte Marktstand hatte ja den Sturm auf dem 19. Epochenfest in Jülich nicht überstanden. Da das Gros der Lager erst am kommenden Tage aufbauten war es am Abend eher ruhig.

Am Samstag lief der Tag wie üblich, aber es waren nicht besonders viele Gäste da. Es gab zur Eröffnung einen Markteinzug, der an der Eiche endete. Gremplerin Anna konnte ein paar wenige Waren verkaufen. Am Samstagabend gab es köstlichen Linseneintopf zum Abendmahl. Danach feierte Anna ihren Geburtstag, so bekamen wir zu unserer großen Freude Besuch von Freunden und es wurde viel getrunken.

Das Wetter war durchwachsen, Samstag war es zwar bewölkt aber trocken, am Sonntag aber regenete es den ganzen Tag hindurch stark. Deswegen kamen am Sonntag quasi keine Besucher vorort, sodass Rheinhold und Marcus den Tag am Biepilz verbrachten. Es war alles komplett leer, ein Desaster für den Veranstalter.
Der Abbau fand am Montag in aller Ruhe statt, als die Zelte soweit abgetrocknet waren. Wegen des Regens hatten wir uns entschieden bis Montag zu warten.
Feldschlacht

Die Orga der Feldschlacht wurde komplett den Lagernden überlassen. Wir hatten uns dem Druck der Mehrheit gebeugt und uns auf eine Vollkontakthauerei eingelassen. Wir konnten aufgrund der wenigen Kämpfer lediglich Kill the Captain spielen. Die Feldschlacht fand in der Turnierbahn auf der vorderen Wiese statt, wo auch das Reiterturnier abgehalten wurde. Im Verlauf der Schlacht kam es zu einem erneuten Unfall. Unser Pechvogel Herr Rheinhold hatte den gegnerischen Teamcaptain umgerissen und sein team zum Sieg geführt, war dabei aber auf seine Schildkante gestürzt und im Anschluss fiel ein weiterer Kämpfer auf ihn – schmerzhafte Rippenprellung! Ausgerechnet die Sanitäter, die ihn beim letzten Unfall verarztet hatten, waren wieder vor Ort; Rheinhold wurde mit einem freundlichen „wir kennen uns doch“ begrüßt.
Im Anschluss an die Feldschlacht folgte die obligatorische Kinderschlacht.
Fazit
Da die Anfrage zur Anmeldung sehr kurzfristig kam, gab es deutlich weniger Aktive als in den Jahren zuvor. Auch eine „freiwillige“ monetäre Abgabe für die Nutzung des Toilettenwagens sorgte bei befreundeten Gruppen im Vorfeld nicht unbedingt für steigendes Interesse für die Veranstaltung.
Abgesehen vom Unfall und vom Wetter am Sonntag war es eine nette Veranstaltung mit starkem Wachstumspotential – wenn man es richtig macht.








































