Zu Gast bei den Stolberger Burgrittern
Wir waren wieder über die Pfingsttage auf dem 20. Epochenfest in Jülich als Gäste bei den Stolberger Burgrittern.

Dieses Jahr war 20. Jubiläum und so hatten sich Rheinhold von Krinvelde und Anna von Nievenheim mit ihrer Gremplerbank wieder als Lagergäste bei den Stolberger Burgrittern eingeklinkt.
Beim Lageraufbau am Freitag hatten die Stolberger Burgritter schon alles fertig aufgebaut. Wir standen mit der Annas Stand wieder direkt an der Händlermeile am Hauptweg, wie letztes Jahr. Es war extrem drückend warm, der Aufbau zog sich trotz „nur“ zweier Zelte extrem lange hin.
Anders als sonst üblich öffnete die Veranstaltung bereits am Samstag für Publikum, somit hatten wir einen Tag mehr. Zum ersten Mal zeigten wir die neue Geldwechslerdarstellung.

An allen drei Tagen blieb es sehr heiß und drückend. Wegen des heißen Wetters konnte Gremplerin Anna nur wenig Ware aus ihrem Sortiment an den Mann oder die Frau bringen; die Leute rannten einfach vorbei in Richtung Getränkestand. Die Geschäfte mit den Aktiven liefen auch nur schleppend. Zumindest kam der Eine oder Andere Stammkunde vorbei um die neuesten Waren zu begutachten.
Auch blieb der Geldwechsler weitestgehend unbeachtet, da die Besucher nur Augen für den Getränkestand am Ende der Wiese hatten. Nur wenige Wissbegierige kamen, waren aber sehr angetan über die interessanten Informationen zum Thema Geld im Mittelalter; sehr gut kam auch das Rechnen mit dem Rechenbrett nach Adam Ries an.
Am Samstagabend hatten wir Spielleute im Lager, die uns diverse Ständchen brachten. So lässte es sich leben!

Wie schon in den Vorjahren war die originale Wiener Stehbierhalle aus den 1920er Jahren wieder mit Biergarten und dem wohlschmeckenden Crafting-Bier da. Zumindest hier gab es Abkühlung. Das Helle ist immer einen Abstecher wert. Nur Willi, der Stolberger Seiler trank „Was die Frau nicht sehen darf“ – Williams-Christ-Obstbrand in einer Tasse.
Die Stolberger Lagerverpflegung war wie immer ausgezeichnet und man war um unser Wohlergehen sehr besorgt. Wir freuen uns immer darauf, so eine feine Gastfreundschaft zu erfahren.



























