Motorradtour durch die Ardennen im April

Unsere Herren-Motorradtour vom 20. bis 23. April führte uns dieses Mal an das Ende unserer letzten Ourtal-Tour, nach Vianden. Neben Marcel und Marcus war wieder Holger mit dabei.

Am Ende dieser fantastischen Tour hatten wir 800 km auf der Uhr und viele tolle Kurven erfahren und fantastische Gegenden gesehen. Diese Tour ist im August noch einmal zusammen mit unseren Frauen geplant.

Diese Ardennentour ist wirklich zu enpfehlen. Keine Ampeln, schöne Kurven, tolle Landschaft, wenig Verkehr und aufmerksame Autofahrer, die mit Bikern partnerschaftlich umgehen. Besonders das Müllertal ist eine Augenweide und eine Tour wert.

Anreise

Anfahrt auf Vianden mit Blick auf die Burg

Unsere Anreise führte uns über Land durch die Eifel über Losheimergraben nach Belgien. Entlang der Our ging es dann über sehr schöne kurvenreiche Sträßchen hinter Dasburg auf die N10, entlang der Our nach Vianden, das bei der Anfahrt eine wunderbare Aussicht auf die Burg bot.

Danach bezogen wir zunächst unsere Hotelzimmer im Café Hotel de ville de Bruxelles und tranken erst mal ein Bier. Nach dem Essen liefen wir ein wenig durch Vianden. Schließlich tranken wir einige Biere direkt an der Our. Der Laden war aber etwas überteuert und so zog es uns in unser Hotel zurück, da war das Bier billiger. Außerdem bot unser Hotel Tage-Menüs an, die in der hauseigenen Frittür gemacht wurden. An diesem Abend gab es Steak.

Steak und Bier, das nimmt man hier!

Tag 1

Direkt nach dem Frühstück ging es los. Super Wetter. Im Hotel hatte man uns zu einer Tour durch das Müllertal geraten, also improvisierten wir kurz eine Route. Angeführt von Marcel ging es auf deutscher Seite entlang der Our durch diverse kleine Dörfchen bis Wallendorferbrück, wo wir das Grenzflüsschen Our querten.

Tag 1: Jauche am Schuh

In einem der Dörfchen hatte Marcus irgendwie Pech, denn er wurde von einem vorbeifahrenden Traktor mit Gülle bespritzt – zumindest behauptete er das (Tatsächlich muss er über eine am Boden liegende Kuh gefahren sein, die ob des Gewichts des Motorrads ihren Drang nicht mehr beherrschen konnte und dann…ähm nunja). Dies sorgte zumindest für schadenfrohe Erheiterung bei Holger und Marcel, Marcus fand das „scheiße“; und zwar den Rest des Tages. Führungswechsel: Auf der Suche nach einer Tankstelle mit Hochdruckreiniger hatte der neue Roadpilot Marcus dann aber leider vergessen, dass sein Navi auf „schöne Motorradstrecken“ eingestellt war, so fuhren wir wirklich schöne Motorradstrecken um diverse Berge herum, obwohl eine Tanke tatsächlich nur eine Ecke weiter war, nur eben in entgegegngesetzter Richtung. Die hatten aber auch keinen Hochdruckreiniger, sehr zum Missfallen von Marcus und zur Freude der Anderen. Jetzt war eh alles trocken…

Tag 1: Wiltzer Sherman-Panzer
Müllertal

Weiter führte uns Holger in Luxemburg durch das Müllertal. Die Straße, die sich entlang von Flüssen zwischen hohen, steinigen Felsen hindurchwindet, ist ideal für Motorräder. Die Felsen können auch „erwandert“ werden. Vom Müllertal aus ging es weiter bis Larochette, dann nach Esch an der Sauer. Dort gönnten wir uns eine Pause bevor wir über Wilz zurück zurück fuhren. Auf dem der Place des Martyrs in Wiltz steht ein amerikanischer M4 Sherman Panzer zum Andenken an die „Schlacht von Wiltz“. Müde in Vianden angekommen tranken wir erst mal ein paar wohlverdiente kühle Bierchen. Dabei ist Luxemburger Bier tatsächlich bedingt zu empfehlen. Unsere Frittür hatte Mixed-Grill als Tagesangebot…lecker.

Tag 2

Tag 2: Chateau Beaufort

Direkt nach dem Frühstück ging es bei bestem Wetter wieder los. Rauf auf den Bock und wie am 1. Tag durch die Dörfer via Wallendorferbrück durch das Müllertal gekachelt. Wieder ging es durch Larochette, dann durch das Eschtal nach Befort. Dort machten wir Rast und besichtigten Chateau Beaufort.

Weiter ging es dann mit Roadpilot Marcus über sehr schöne Landstraßen nach Clervaux, dann durch diverse Dörfer weiter auf die Holperpiste N10 Richtung Dasburg. Marcus wollte diese Holperpiste eigentlich nicht fahren, aber wieder hatte er vergessen, dass sein Navi auf „schöne Motorradstrecken“ eingestellt war. Weiter fuhren wir auf der N10 entlang der Our zurück nach Vianden.

Geschafft…

Im Hotel schlussendlich tranken wir die obligatorischen wohlverdienten kühlen Bierchen. Diesmal haben wir aber das Menü verpasst, weil wir zu spät dran waren. Also à la carte gespeist.

 

Abreise

Direkt nach dem Frühstück ging es auf die Piste in Richtung Hellenthal. Marcus Navi führte uns wieder über „schöne Motorradstrecken“. In Hellenthal besichtigten wir noch kurz die Burg. Es hatte nachts geregnet und das Wetter war nicht sonderlich stabil, weshalb wir uns entschieden nun zügig über die Autobahn zurück zu fahren.