Motorradtour durch die Ardennen im August

Wie schon bei unserer diesjährigen Herren-Motorradtour führte uns diese Tour wieder nach Vianden.
Neben Marcel, Marcus und Holger waren diesmal unsere Frauen Helga, Gudrun und Michaela mit dabei. Die ganze Gruppe war auf 5 Bikes unterwegs.

 

Tag 1: Anreise

Anfahrt auf Vianden mit Blick auf die Burg

Es fing damit an, dass wir auf dem Rastplatz an dem wir uns getroffen haben feststellten, dass die Blinker an Michaelas LTD nicht funktionierten und das, obwohl das Bike frisch aus der Werkstatt kam; ärgerlich. Also nahmen wir Ela und ihr Bike in die Mitte der Gruppe. Unsere Anreise führte uns wie schon im April durch die Eifel über Losheimergraben nach Belgien. Entlang der Our ging es dann über sehr schöne kurvenreiche Sträßchen hinter Dasburg auf die N10, entlang der Our nach Vianden, das bei der Anfahrt eine wunderbare Aussicht auf die Burg bot. Leider waren die Frauen da schon müde, so dass wir nur in gemächlichem Tempo die tollen Kurven der N10 „erfahren“ konnten. Der Plan war alsdann, dass die Jungs am nächsten Morgen erst mal alleine bis Dasburg und zurück ihren Stiefel fahren sollten, während die Damen sich in Ruhe die Burg ansehen.

Unser Hotel

Zunächst bezogen wir also unsere Hotelzimmer im Hotel Heintz.

Das obligatorische Bier und unser Abendessen nahmen wir aber im Café Hotel de ville de Bruxelles, in dem wir im seinerzeit im April abgestiegen waren ein. Man kannte uns dort noch und war sehr bemüht.

 

Tag 2: Die Tour(en)

Teil 1: Tour nach dem Fühstück

Teil 1: Einmal Dasburg und zurück

Frühstück gab es im Café Hotel de ville de Bruxelles.

Direkt nach dem Frühstück ging es bei perfektem Bikerwetter los. Wir kachelten also die N10 nach Dasburg runter, während die Frauen die Burg bestaunten. Von Dasburg ging es auf der N10 wieder zurück, allerdings bogen wir dann frei Schnautze rechts ab auf die CR342 und fuhren fantastische Kurven durch einen Wald. Dann weiter auf der N7 in Richtung Hosingen und links ab auf CR322 dann rechts ab Richtung Weiler auf der CR320 frei Schnautze zurück über CR353 und CR322 nach Vianden. Das brachte knappe 60 km auf die Uhr und war wirklich ein schöner Tourenteil.

Die Frauen waren in der Zwischenzeit auf Burgbesichtigung, so dass sich die Wartezeit für eine Tasse Kaffee anbot.

Teil 2: Müllertal – La Rochette – Esch an der Sauer – Vianden

Gegen Mittag stießen dann auch die Frauen wieder zu uns und die Tour ging los.

Zunächst fuhren wir parallel zur N10 bis Wallendorf und dort über die Our, in Luxemburg ging es durch das Müllertal. Die Straße, die sich entlang von Flüssen zwischen hohen, steinigen Felsen hindurchwindet, ist ideal für Motorräder. Die Felsen können auch „erwandert“ werden. Nächstes Ziel war Larochette, dann ging es weiter nach Diekirch, wo wir erst mal Pause machten und den weiteren Weg planten. Nach der Pause ging es über tolle Strecken weiter via Erpeldange, Bourscheid und Heiderscheid nach Esch an der Sauer.

Esch an der Sauer

Dort machten wir erneut Rast um die Burgruine zu besichtigen, allerdings muss man dazu den Berg ersteigen. Von oben gibt es einen fantastischen Überblick über die gesamte Gegend. Ein Besuch im örtlichen Trödelladen musste natürlich auch sein, es fanden sich dort tolle Sachen für unser Mittelalterlager; schade nur, dass wir keine größeren Dinge transportieren konnten.

Abendessen im Steakhouse

Zurück ging es über die N27 via Goebelsmühle links ab auf CR320, dann via Schlinder nach Maarkebach, dort auf die N7 und wieder nach Diekirch. In Diekirch ging es der N17 folgend zurück nach Vianden. Dort gab es ein fantastisches Abendessen im örtlichen Steakhouse. Dort gab es fantastische 700 g Porterhouse-Steaks, das darf man sich nicht entgehen lassen (Platzreservierung wird empfohlen). Bier tranken wir wieder im Café Hotel de ville de Bruxelles.

 

Teil 2: Müllertal – La Rochette – Esch an der Sauer – Vianden

Tag 3: Abreise

Frühstück gab es diesmal in unserem Hotel Heintz. Direkt nach dem Frühstück ging es auf die Piste in Richtung Heimat. Holger und Michaela wollten komplett Autobahn fahren, der Rest eher nicht, so trennten wir uns. Marcus Navi führte wieder über „schöne Motorradstrecken“ durch die Eifel.